
„Wir Erwachsene machen uns immer viele Sorgen. Sind die Busse pünktlich? Hoffentlich verletzt sich niemand! Sind alle Kinder wieder am vereinbarten Treffpunkt,
wenn es Richtung Heimat geht?“

Das Vorbereitungsteam der Ludgerischule, bestehend aus den Lehrerinnen Christin Schmidt, Sandra Strukamp, Anja Kronen, Angelika Bungert und Schulleiter Christoph Waltermann, hatte sich im Vorfeld des Schulausflugs zum Ketteler Hof nach Haltern am vergangenen Mittwoch viele Gedanken gemacht. Die Sorgen waren unbegründet. Fast alles lief wie geplant. „Okay, dass mal Schuhe verwechselt werden, wenn man auf dem Hüpfkissen war oder dass Fundsachen liegen bleiben – das muss man einkalkulieren!“, so der Kommentar eines Elternteils.

327 Kinder und 67 Erwachsene, davon jeweils die Hälfte bestehend aus begleitenden Eltern und pädagogischem Personal machten sich zur gewohnten Zeit auf in Richtung Haltern am See.

Das Wetter war toll – nicht zu sonnig, aber angenehme Temperaturen und trocken. Vor Ort die erste Erkenntnis: wir sind nicht die einzige Schule, die heute unterwegs ist. Der Ketteler Hof in seiner Weitläufigkeit mit tollen und gepflegten Spielangeboten erwies sich jedoch schnell als das richtige Ausflugsziel.
An vier verschiedenen Standorten im Park, vorher sorgfältig ausgesucht und auf einer Karte markiert, wurden die Taschen gelagert. Hier konnten sich die Kinder zwischendurch immer wieder treffen und wurden mit vom Förderverein der Schule besorgter Verpflegung (Obst, Wasser, Brötchen) versorgt.
Fast 6 Stunden konnten sich die Kinder in Kleingruppen (Jahrgang 1 und 2 mit Elternbegleitung, der Rest schaffte es bereits alleine) durch den Park bewegen und erlebten viele unvergessliche Momente. Um 17 Uhr war der Schulausflug mit der Ankunft an der Ludgerischule leider vorbei und glückliche, vor allem aber müde Kinder wurden vor Ort von ihren Eltern in Empfang genommen.

„Wir hatten finanzielle Reserven aus Schulfesterlösen und wir haben einen tollen Förderverein, der den Rest übernommen hat. So konnten wir die Fahrt für 5 € pro Kind anbieten.

Insgesamt ein Erlebnis, das unvergessliche Momente geschaffen hat.“, zog Konrektorin Sandra Lehmkuhl ein rundum positives Fazit. Eigentlich war die Fahrt einmalig geplant. Aber wer weiß? Wenn die Sorgen unbegründet waren, scheint eine Wiederholung nicht vollkommen ausgeschlossen zu sein…






